Betriebsmodelle von Altenheimen

Projektbearbeitung
o.Univ.Prof. Dr. Herbert Altrichter, Dr. Helene Mayerhofer, Dr. Susanne Matkovits

Dauer
1.9.2008 – 30.8.2010

Kurzbeschreibung
Zielgruppe in diesem Teilprojekt des INTERREG-Projekts „Zukunft PFLEGEN“ sind die in der Pflege Beschäftigten in Krankenhäusern, in der mobilen/ambulanten Pflege und in Alten- und Pflegheimen. Mit dem steigenden Bedarf an Pflegekräften stellt der Pflegebereich ein wachsendes Beschäftigungssegment dar. Das Image dieser Berufe ist aber ambivalent. Es wird von familienfeindlichen Arbeitszeiten, hoher physischer und psychischer Herausforderung und schlechter Bezahlung gesprochen. Durch gezielte Maßnahmen und Änderungen von betrieblichen und überbetrieblichen Rahmenbedingungen sollen Pflegeberufe attraktiver werden. Es wird auf drei Ebenen angesetzt: Individuum, Betrieb und grenzüberschreitende Region.

Gegenstand dieses Projektteiles ist einerseits die Definition und Analyse von Problemfeldern in diesem Segment. Konkrete Pilotprojekte werden initiiert. Im Mittelpunkt stehen Good-practice Modelle für die Pflege in den oben genannten Betrieben. Innovative Beratungsmodelle werden (weiter-)entwickelt.
Methode: Methodisch lehnt sich dieses Projekt an die Aktionsforschung und das Konzept der „Communities of Practice“ an: Lernen versteht sich als reflexive Weiterentwicklung der beruflichen Praxis, indem Entwicklungsvorhaben initiiert, umgesetzt und evaluiert werden.
Vorgehensweise: Es werden einerseits Workshops zur Erhebung des jeweiligen Bedarfs und der spezifischen Bedürfnisse und andererseits Workshops mit Beispielen für „Gute Praxis“ durchgeführt. Vorschläge zur konkreten Umsetzung werden entwickelt, die Umsetzung wird begleitet und evaluiert.

Auftraggeber/Förderung
EU-Interreg-Projekt

Publikationen und Dokumente
Kurzbeschreibung des Gesamtprojekts → http://www.arbeiterkammer.com/bilder/d91/Projektbeschreibung_Pflegeberufe.pdf