Deep Learning

Nach Peter J. lassen sich Deep Learning und die AI-Technologie im Allgemeinen nicht unbegrenzt ausreizen, obwohl zwar Computer einzelne Aufgaben besser erledigen können als Menschen, doch stützt das nicht die Annahme, dass Computer intelligenter als Menschen sind, auch wenn sie etwa schneller rechnen können. Das Gehirn ist ein dreidimensionales, chemisches System mit vielen unterschiedlichen Strukturen für unterschiedliche Aufgaben, während Computer zweidimensional sind und damit vergleichsweise einfach. In Wahrheit ist das menschliche Gehirn viel leistungsfähiger als jede Maschine und verbraucht auch deutlich weniger Energie. Bentley bewertet daher die aktuelle Begeisterung für künstliche Intelligenz eher kritisch, auch wenn die Bedeutung der künstlichen Intelligenz künftig steigen wird, etwa im Dienstleistungsbereich, denn AI-Systeme lernen zunehmend, Menschen zu verstehen und sind daher immer besser in der Lage, deren Wünsche vorherzusagen. Der Hype und die Erfolgsmeldungen in diesen Forschungsbereichen hängen auch damit zusammen, dass massiv in diesen Bereich investiert wird, sodass großes wirtschaftliches Interesse daran besteht, Fortschritte zu vermelden. Aber es dürfte nach Meinung von Bentley so kommen wie schon bei anderen KI-Techniken in der Vergangenheit: Anfangs sind alle begeistert darüber, es werden interessante Anwendungen auf ihrer Grundlage entwickelt, und nach ein paar Jahren stellt man fest, dass die Technik damit im Prinzip schon ausgereizt ist, und wendet sich etwas Neuem zu. Deep Learning wird nach seiner Meinung nicht das Endziel sein.

Quelle
https://www.heise.de/tr/artikel/Deep-Learning-ist-nicht-das-Endziel-3998385.html (18-04-03)

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