Design Thinking

Bernard Roth eklärt in seinem Buch „The Achievement Habit: Stop Wishing, Start Doing, and Take Command of Your Life“, wie das Gehirn durch die falsche Wortwahl oft die besten Vorsätze sabotiert. Er glaubt, dass sich das Gehirn mit der richtigen Wortwahl überlisten lässt, indem Menschen auf Dauer erfolgreicher sind und eher ihre selbst gestellten Ziele erreichen wenn sie das Wort aber durch und und das Wort wollen durch müssen ersetzen.

Also statt „Ich würde gern ins Kino gehen, aber ich muss noch arbeiten“ sollte man sagen: „Ich würde gern ins Kino gehen, und ich muss noch arbeiten“. Die Verwendung des Wortes „aber“ erzeugt nämlich bei einem selbst einen Konflikt, den es eigentlich gar nicht gibt, und das Gehirn wird durch die Verwendung des Wortes und dazu angeregt, beide Satzinhalte zu verbinden, etwa durch das Anschauen eines kürzeren Films oder das Delegieren eines Teils der Arbeit.

Jedes Mal, wenn man in Gedanken sagt „Ich muss …“ sollte man das „müssen“ durch „wollen“ ersetzt und damit zu „Ich will …“ umformulieren. Das führt letztlich dazu, dass man realisiert, dass das, was man in seinem Leben tut, auch das auf den ersten Blick Unerwünschte, etwas ist, das man zuvor für sich gewählt hat.

Ein Gedanke zu “Design Thinking

  1. In den 70er Jahren wurde an der Standford University als erfolgreiches Konzept das Design Thinking entwickelt, das menschlich-psychologische Faktoren genauso berücksichtigt, wie technische, prozessuale und Faktoren der Wirtschaftlichkeit. Das „Design Thinking“ ist ein Werkzeug für innovative Geschäftsmodelle, Dienstleistungen und Produkte und für alle, die wirklich innovativ sein wollen. Je populärer Design Thinking wird, desto mehr Publikationen gibt es dazu. Design Thinking ist ein Ansatz, der zum Lösen von Problemen und zur Entwicklung neuer Ideen führen soll. Ziel ist dabei, Lösungen zu finden, die aus Anwendersicht überzeugend sind. Im Gegensatz zu anderen Innovationsmethoden kann bzw. wird Design Thinking teilweise nicht als Methode oder Prozess, sondern als Ansatz beschrieben, der auf den drei gleichwertigen Grundprinzipien Team, Raum und Prozess besteht. Design Thinking basiert auf der Annahme, dass Probleme besser gelöst werden können, wenn Menschen unterschiedlicher Disziplinen in einem die Kreativität fördernden Umfeld zusammenarbeiten, gemeinsam eine Fragestellung entwickeln, die Bedürfnisse und Motivationen von Menschen berücksichtigen, und dann Konzepte entwickeln, die mehrfach geprüft werden. Das Verfahren orientiert sich an der Arbeit von Designern, die als eine Kombination aus Verstehen, Beobachtung, Ideenfindung, Verfeinerung, Ausführung und Lernen verstanden wird.

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