Pädagogische Diagnostik

als Voraussetzung für erfolgreiches Lehren und Lernen im individualisierenden Unterricht (Schwerpunkt: Sekundarstufe I)

von und mit Gudula Pracht (Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung, Hamburg)

Unter der Bedingung immer größer werdender Heterogenität von Lerngruppen in unseren Schulen (und auch Hochschulen) brauchen wir eine Lehr-Lernkultur, die allen Lernenden die Möglichkeit bietet, sich entsprechend ihrer Persönlichkeit und ihrem individuellen Entwicklungsstand in fachlicher, sozialer, methodischer und sozial-emotionaler Hinsicht weiterzuentwickeln und zu lernen.
Damit verbunden ist die Notwendigkeit einer möglichst genauen „Diagnose“ der Kompetenzen von Lernenden auf der Basis einer einfühlsamen, wertschätzenden Grundhaltung der Lehrenden. Pädagogische Diagnostik bedeutet in diesem Kontext herauszufinden, wie Lernende erfolgreich lernen, wie sie ihre Potenziale bestmöglich entfalten können.

Inhalte:
In dieser Veranstaltung wird es um folgende Aspekte des Themas gehen:
Pädagogisch „diagnostizieren“ im Schulalltag:
• Welche Haltung braucht es?
• Welchen Nutzen hat es?
• Wie ist es zu integrieren in den Schulalltag?
• Welche Methoden und Instrumente eignen sich für den praktischen Einsatz?
• Womit kennen wir uns schon gut aus?
• Wo gibt es weiße Felder?
• Welche interessanten „Einflugschneisen“ gibt es im eigenen Tätigkeitsfeld, um möglichst schnell praktische Erfahrungen machen zu können?

Praktizierende Lehrende an Pädagogischen Hochschulen sollen ihr theoretisches Wissen an Hand erprobter Modelle aktualisieren sowie ausgewählte praktische Methoden und Materialien kennen lernen können. Gleichzeitig geht es darum, wie das erworbene Wissen bestmöglich an Lernende weitergegeben werden kann.

Zielgruppen (jeweils mit Bezug auf den Schwerpunkt Sekundarstufe I):
• Lehrende an Pädagogischen Hochschulen (Aus-, Fort- und Weiterbildung) und Universitäten (Zentren für das Schul- bzw. Unterrichtspraktikum)
• Unterrichts- und Schulentwicklungsberater/innen
• Schulmanagement-Trainer/innen

Mindestteilnehmerzahl: 15
Max. Teilnehmerzahl: 25
Die Anmeldungen werden nach dem Zeitpunkt ihres Eintreffens gereiht.

Termin: 10. Mai (11:00) bis 11. Mai 2010 (16:00)
1 Abendeinheit ist vorgesehen.

Ort:
Schlosshotel Iglhauser
Schlossbergweg 4
5163 Mattsee
Salzburg
www.schlosshotel-igl.at

Kosten:
Die Referentenkosten sowie etwaige Raummieten und technische Infrastrukturkosten werden vom BMUKK getragen. Aufenthalts- und Reisekosten der Teilnehmer/innen werden von der jeweiligen PH bzw. Universität getragen.

Anmeldeschluss: Montag 29. März 2010, per Mail an edwin.radnitzky@bmukk.gv.at

Bitte dabei um Angabe, ob Sie ein Zimmer im Schlosshotel brauchen; wenn ja: EZ für 1 Nacht (10. auf 11. 5.) oder für 2 Nächte (9. bis 11. 5.)?

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