Shinrin yoku – Waldbaden

Shinrin yoku, ursprünglich eine japanische Gepflogenheit, die das bewusste Verweilen im Wald bezeichnet, um sich zu erholen und seine Gesundheit zu stärken. Daraus hat sich eine Art Wellness-Trend für gesundheitsbewusste StadtbewohnerInnen entwickelt, wobei man sogar unter Anleitung eines speziellen Forest Bathing-Guide das Waldbaden ausüben kann, wobei es bereits eine Ausbildung zum Waldbademeister gibt, die es dem Betreffenden erlaubt, Menschen in ihrem Beziehungsaufbau mit der Natur kompetent zu unterstützen. Beim Waldbaden geht es vor allem darum, auf intensive Art und Weise mit dem Wald auf Tuchfühlung zu gehen.

Zwei Stunden Waldbaden pro Woche sind empfehlenswert, zumal man diese über die ganze Woche verteilen kann, um einen positiven Effekt zu erreichen. Man konnte in Studien die positive Wirkung auf die Gesundheit vor allem bei chronisch Kranken nachweisen, obwohl man nicht ausschließen kann, dass die Ergebnisse auch dadurch beeinflusst werden, dass glückliche und gesunde Menschen mehr Zeit in der Natur verbringen.

Waldbaden sollte man nicht verwechseln mit der Waldtherapie, die sich ähnlicher Methoden bedient, aber für Menschen mit Lungenkrankheiten, orthopädischen oder psychosomatischen Beschwerden ausgerichtet ist.



Ein Gedanke zu “Shinrin yoku – Waldbaden

  1. In Japan ist das „Shinrin-yoku“, also das „Baden im Wald“, gar Teil der staatlichen Gesundheitsversorgung, „Waldmedizin“ ist seit 2012 ein eigener Forschungszweig an japanischen Universitäten. Hier wird auch erforscht, welche Faktoren genau für die positiven gesundheitlichen Effekte sorgen. So ist noch unklar, ob es etwa an der Luft des Waldes liegt oder an der speziellen Vegetation. Quelle: Der Standard

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