Shishas gefährlicher als Zigaretten

Bernd Lamprecht, Vorstand der Klinik für Lungenheilkunde am Linzer Kepler-Uniklinikum, betont anlässlich eines Falles in den OÖN vom 9. Jänner 2018, dass Shishas sogar gefährlicher sind als Zigaretten, denn bei Shishas wird der Tabak nicht verbrannt sondern bei unter 100 Grad verschwelt, sodass durch die niedrigeren Temperaturen eine höhere Konzentration an Kohlenmonoxid und anderen Schadstoffen entsteht. Auch die im Blut messbare Konzentration von Nikotin ist nach dem Konsum einer Shisha sehr hoch, etwa so hoch, als ob man binnen sieben Stunden 20 Zigaretten geraucht hätte. Wasserpfeifen können ebenfalls nikotinsüchtig machen und krebserregend wirken, da beim Verbrennen des Tabaks unter anderem Teer und Schwermetalle freigesetzt werden, und auch die Wirkung der beigemengten Aromastoffe nicht gesichert ist, was besonders bei Menschen mit empfindlichen Atemwegen bedenklich sein kann. Auch die Filterwirkung des Wassers macht das Rauchen nicht weniger gesundheitsschädlich, denn da das Wasser den Rauch abkühlt wird er noch tiefer inhaliert.

Siehe dazu das Arbeitsblatt Wasserpfeife – Shisha, Narghileh, Hubble Bubble, Hookah.

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