Treffliches zu Brain-Food

Udo Pollmer untersucht in seinem Artikel in Deutschlandradio.de die grassierende Brainfood-Welle btw. die äußerst schmale empirische Basis der häufig zitierten Studien und kommt zum Schluss:

„Genaugenommen ist die Vorstellung, unser Gehirn brauche spezielles Brain-Food, nichts anderes, als die Idee vom Nürnberger Trichter in modernem Outfit. Wenn man Wissen schon nicht mechanisch in die Köpfe stopfen kann, so versucht man nun allen Ernstes, Verstand mit dem Salatbesteck zu verabfolgen. Doch selbst auf diese Verstiegenheit ist unser Gehirn vorbereitet: Es schützt sich durch seine Blut-Hirn-Schranke vor den vielen „gesunden“ Stoffen aus Vollkorn, Zucchini und Spinat – auf dass es keinen Schaden nehme. Mahlzeit!“

Dem ist wenig hinzuzufügen!