Wie das katastrophische Gehirn tickt

Das katastrophische Gehirn konzentriert sich bevorzugt auf Gefahren, Probleme und Schwierigkeiten, wobei unerledigte Aufgaben Stress auslösen, etwa lange To-do-Listen, die man erstellt und noch nicht angegangen ist. Auch macht es für Menschen keinen großen Unterschied, ob sie sich mit der Realität befassen oder mit der Vorstellung von ihr, denn im menschlichen Gehirn laufen dabei ähnliche Prozesse, wenn man ein heikles Gespräch führt oder wenn man nur im Vorfeld daran denkt. Beides beeinträchtigt die Stimmung, sodass man in seiner Arbeit gehemmt wird. Durch diese Konzentration auf unangenehme Dinge übersieht man häufig das Positive in der Gegenwart. Übrigens ist für viele Menschen Arbeit und Anstrengung generell negativ besetzt, da man diese weniger mit Motivation, Fleiß oder Ausdauer gleichsetzt, sondern vor allem mit einer möglichen Überforderung oder Überlastung. Allerdings ist es nicht so wichtig, wie häufig und wie lange man etwas macht, sondern aus welchem Motiv heraus, mit welchem Gefühl und welchem Ergebnis und zu welchem Preis man eine Tätigkeit ausführt. Übrigens führt häufig allein das häufige Sprechen über Stress erst zu Stress.

 

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