Kurzes Glück vs nachhaltige Zufriedenheit

Nach Ansicht von Experten legt man oft viel zu viel Wert auf kurz andauernde, euphorische Glücksmomente, statt nach anhaltendenr Zufriedenheit zu streben. Um eine solche nachhaltige Zufriedenheit zu erreichen, gibt es einige Faktoren, die man berücksichtigen muss. Zunächst ist das Positivität, womit kein naiver Optimismus gemeint ist, sondern es geht darum, sich stets bewusst zu machen, wie viele positive Erlebnisse man hat, denn das menschliche Gehirn erinnert negative Ereignisse drei Mal besser als positive, was die Bilanz zusehends ins Negative verschiebt. Der zweite Aspekt ist Gegenwärtigkeit, denn Menschen verbringen etwa die Hälfte ihrer geistigen Aktivität mit Gedanken auf die Vergangenheit oder Zukunft gerichtet. Dabei dreht sich alles darum, was man noch erledigen muss, oder ob man etwas vergessen hat, wodurch das Gehirn dadurch einen Fluchtimpuls erhält, was letztlich Stress verursacht und verhindert,  die Gegenwart richtig zu genießen. Ebenfalls bedeutsam ist die Verbundenheit mit anderen Menschen, denn je stabiler das zwischenmenschliche Netzwerk ist, desto größer sind die Chancen, psychisch gesund zu sein und zu bleiben. Ebenfalls wichtig ist das Erleben der Selbstwirksamkeit, denn Menschen wünschen sich, Wichtiges selber entscheiden zu können, was sie tun wollen. Schließlich muss man seinem Leben Sinn verleihen, denn Sinnhaftes im Leben zu tun, macht die Menschen einfach glücklich.

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