Neugründung „Zeitschrift für Bildungsforschung“ (ZBF)

Call for Papers

Die Österreichische Gesellschaft für Forschung und Entwicklung im Bildungsbereich (ÖFEB; www.oefeb.at) beabsichtigt, ab 2011 eine „Zeitschrift für Bildungsforschung“ (ZBF) mit folgendem Profil herauszugeben:

Die Zeitschrift für Bildungsforschung (ZBF) versteht sich als Forum für Beiträge, die Innovationen im Bildungswesen anregen, zur Diskussion stellen, begleiten und theoretisch absichern und damit eine evidenzbasierte Weiterentwicklung im Bildungswesen unterstützen. Der Titel gebende Begriff „Bildung“ wird dabei in einem weiten Sinne als Umschreibung des Forschungsfeldes, aber auch als Zieldimension, die es empirisch, theoretisch und auch historisch zu analysieren gilt, verstanden. Der Begriff „Forschung“ gilt ohne Einschränkung auf bestimmte methodische Zugänge; die Auseinandersetzung mit diesen ist Teil ihres Selbstverständnisses. Als Organ der „Österreichischen Gesellschaft für Forschung und Entwicklung im Bildungswesen“ dient die Zeitschrift neben der statutengemäßen Förderung von Forschung und Entwicklung im Bildungswesen auch der Vernetzung ihrer Mitglieder. Sie unterstützt die Verbreitung von Forschungsergebnissen und fördert dadurch die Forscherinnen und Forscher in ihrer Arbeit.
Die Zeitschrift verfolgt als Organ der österreichischen Bildungsforschung einerseits nationale Ziele, versteht sich aber zugleich als offen für die internationale, speziell deutschsprachige Forschung. Sie hat interdisziplinären Charakter. Alle wissenschaftlichen Fachrichtungen, die Bildungsprozesse, -einrichtungen oder -systeme zum Gegenstand haben, sind in ihr vertreten.
Die Zeitschrift soll im VS-Verlag Wiesbaden erscheinen. Genauere Informationen finden sich im folgenden ZBF-Konzept-2010 (pdf-Datei, 112 KB).
Wir möchten Sie herzlich einladen, einen Beitrag für den ersten Jahrgang der Zeitschrift einzureichen.
Im Sinne des oben dargestellten Profils veröffentlicht die ZBF

  • gehaltvolle und methodisch abgesicherte empirische Beiträge zu Theorie und Praxis des Bildungswesens, insbesondere zur Entwicklung von Bildungssystemen, zur Bildungspolitik und zur Qualitätssicherung, die in der Regel auch die praktischen Konsequenzen der Befunde mit bedenken und mitformulieren
  • Reviews und theoretische Analysen zu grundlegenden Fragen von Bildungssystemen
  • Programmatische Beiträge
  • Beiträge, die der Weiterentwicklung der Methodik der Bildungsforschung dienen
  • Evaluationsergebnisse und Beiträge zur Evaluationsforschung mit nationalem und internationalem Bezug

Deadline für die Einreichung ist der 30. Mai 2010.
Wenn Sie zu diesem Termin ein Manuskript einreichen wollen, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung (zbf.eder@sbg.ac.at). Sie erhalten dann genauere redaktionelle Hinweise undRichtlinien für die Gestaltung des Manuskripts. Alle eingereichten Beiträge durchlaufen ein Review Verfahren, bevor sie zur Veröffentlichung angenommen werden.
Die Österreichische Gesellschaft für Forschung und Entwicklung im Bildungsbereich und das Herausgeberteam hoffen, mit dieser Zeitschrift einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der Bildungsforschung und zur Nutzung ihrer Ergebnisse zu leisten, und laden Sie herzlich ein, sie für die Präsentation Ihrer Forschungsergebnisse zunutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Das Herausgeberteam

Herbert Altrichter
Universität Linz Institut für Pädagogik und Psychologie
Altenbergerstraße 69
A-4040 Linz

Ferdinand Eder (Sprecher)
Universität Salzburg
Fachbereich Erziehungswissenschaft
Akademiestraße 26
A-5020 Salzburg
Ferdinand.Eder@sbg.ac.at

Angelika Paseka
Universität Hamburg
Fachbereich Erziehungswissenschaft
Von-Melle-Park 8
D – 20 146 Hamburg



2 Gedanken zu “Neugründung „Zeitschrift für Bildungsforschung“ (ZBF)

  1. Auch wenn das jetzt schon ein bisschen her ist, möchte ich sagen wie toll ich so etwas finde. Ich kann mich noch erinnern als ich bei Frieling
    gearbeitet habe und wir etwas ähnliches organisiert haben.

  2. Gute Idee!

    Nur sollte man zukünftig bei Rezensionen ein bisschen kollegialer vorgehen. Einen Autor als als „in die Jahre gekommen“ zu bezeichnen, ist normalerweise kein Gegenstand einer wissenschaftlichen Diskussion. (Vor allem, wenn der Rezensent auch schon im Ruhestand ist.)

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