Altersadäquate Neugier oder Hochbegabung?

Neues zu entdecken und auszuprobieren liegt im Naturell eines jeden Kleinkindes, doch oft zeigt sich schon im frühen Alter nicht nur bei der körperlichen und motorischen sondern auch in der geistigen Entwicklung ein großer Unterschied. Während manche Kinder etwa schon mit eineinhalb Jahren kaum ein Wort sprechen, verfügen andere über einen großen Wortschatz oder sprechen in ganzen Sätzen. Ein großer Wortschatz und frühes Sprechen zeigen sich häufig bei hochbegabten Kindern, wenn die entsprechenden Entwicklungsbedingungen gegeben sind. Doch was sie darüber hinaus besonders auszeichnet, ist eine effiziente Informationsverarbeitung, die Fähigkeit Wissen anzuwenden und in einen neuen Kontext einzubetten. Sie heben sich von anderen vor allem dadurch ab, dass ihre Aufmerksamkeitsspanne deutlich größer ist, dass sie extrem schnell lernen und schnell Lösungen für neuartige Probleme finden. Hinzu kommt das Überspringen ganzer Entwicklungsschritte wie etwa nicht Krabbeln sondern gleich Laufen, frühes Interesse an Zahlen und Buchstaben, großer Wissensdurst, d. h., das Kind stellt viele Fragen, oft auch frühes selbstständiges Erlernen von Rechnen, Lesen und zum Teil auch Schreiben aus eigener Motivation.

Siehe dazu Beratung bei (vermuteter) Hochbegabung.

Quelle

https://www.focus.de/familie/eltern/schnellentwickler-oder-hochbegabt-hochbegabung-bei-kleinkindern-wieviel-sinn-macht-ein-frueher-intelligenztest_id_12508931.html (20-10-29)