Dopamin-Fasten

Übrigens gibt es sogar die Bezeichnung Dopamin-Fasten, das dabei auf der Annahme gründet, dass der Botenstoff Dopamin im Gehirn im modernen Alltag zu viel produziert wird. Es heißt dabei auf einer Internetseite: “Dopamin dient im Körper unter anderem als Belohnungsmechanismus – wird also immer dann ausgeschüttet, wenn einem etwas gefällt. Die Theorie der Fastenden ist, dass sich der Körper durch die ständigen Reize, denen wir ausgesetzt sind, an ein hohes Level Dopamin gewöhnt und somit quasi abstumpft. Der Reizentzug soll deshalb bewirken, dass man hinterher wieder sensibler auf die täglichen Erlebnisse reagiert, die kleinen Dinge mehr zu schätzen weiß und die eigenen Gedanken stärker wahrnimmt.”

Gemeint sind dabei die Anreize von Smartphones über Musik bis hin zum Augenkontakt mit anderen Menschen und sogar mit Nahrung. Empfohlen wird dabei das häufigere Aktivieren des Default-Mode-Netzwerks, das typischerweise aktiviert wird, wenn man gar nichts tut, denn in diesem Zustand setzt man das am Tag Erlebte mit sich selbst in Beziehung und verarbeitet es so.



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