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Kino statt Joggen?

    Nach einer von Forschern des University College London durchgeführten Untersuchung zählt sogar ein Kinobesuch als leichtes Training, sodass ein Kinobesuch als eine leichte Form einer Herz-Kreislauf-Übung fungieren könnte und gleichzeitig die Gesundheit des Herzens, des Gedächtnisses und der Konzentration fördern würde. In der Untersuchung verfolgte man die Herzfrequenzen und Hautreaktionen von Kinobesuchern, während sie das Live-Action-Remake von „Aladdin“ anschauten, und verglichen die Ergebnisse mit einer Kontrollgruppe, die die gleiche Zeit mit Lesen verbrachte. Durch die Konzentration auf die Geschichte des Films und durch das Vertiefen in die Handlung konnte dabei die Herzfrequenz auf eine ähnliche Rate wie beim zügigen Gehen oder bei der Gartenarbeit ansteigen. Dieses Phänomen bezeichnet man übrigens in der Psychologie als observation-execution matching, die das Phänomen beschreibt, dass beim Menschen motorische Gehirnbereiche auch dann aktiv sind, wenn Menschen die Bewegungen anderer nur beobachten und sich selbst jedoch nicht bewegen.

    Allerdings wurde die Untersuchung von einer Kinokette finanziert 😉






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