Kulturen, Sprachen, Welten – Fremdsein als pädagogische Herausforderung

Die aktualisierte Neuauflage – mit besonderem Schwerpunkt auf „Interkulturalität“ – gibt Einblick in die Lebenswelt von Menschen mit unterschiedlichen Kulturen, Sprachen und Welten, aus inner- und außereuropäischen Ländern. Die angesprochene Gruppe sind Menschen, die mitunter bereits in unserem Land geboren wurden, jedoch nach wie vor „nicht dazu gehören“ – v. a. aus juristischer und politischer Sicht. Die Beiträge auf den Gebieten „Migration“ und „Interkulturalität“ fokussieren zumeist auf junge Menschen mit Migrationshintergrund im schulischen und außerschulischen Kontext.
Neu hinzugefügt wurde das Kapitel „Aktuelle Forschungsbefunde“, in dem neueste Erkenntnisse zum Thema von namhaften Forscherinnen und Forschern, vornehmlich aus Österreich, in aller Kürze dargestellt wurden.
Aus einem Puzzle entsteht so ein Gesamtbild über interkulturelles Handeln in diversen pädagogischen Arbeitsfeldern. Dies setzt u. a. auch bei der eigenen Betroffenheit an und soll sensibel machen für das eigene pädagogische Handeln in einem wie auch immer gearteten interkulturellen Umfeld, nachdenklich stimmen in Bezug auf Sprachlosigkeit und die damit zusammenhängende kompliziert erscheinende Kommunikation.
Die HerausgeberInnen:
Elisabeth Furch, Dr., Professorin an der Pädagogischen Hochschule des Bundes in Wien, Forschungsschwerpunkte: Bilingualismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, Zweisprachigkeit, Mehrsprachige Kinderliteratur, Cultural Awareness, Empirische Studien.
Harald Eichelberger, Dr., Professor für Erziehungswissenschaften und Unterrichtswissenschaften mit dem Forschungs- und Arbeitsschwerpunkten Unterrichts- und Schulentwicklung und Reformpädagogik an der Pädagogischen Hochschule des Bundes in Wien.

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