Müdigkeit nach Nahrungsaufnahme

Viele Menschen fühlen sich nach dem Essen, insbesondere nach dem Mittagessen, müde. Dafür gibt es eine physiologische Erklärung, denn im Körper eines Menschen fließen im Durchschnitt etwa fünf bis sechs Liter Blut, das je nachdem, wo es gebraucht wird, umverteilt wird. Nach einer Mahlzeit ist das Verdauungssystem gefordert, sodass der Körper mehr Blut in die Verdauungsorgane schleust. Da Menschen aber nur eine begrenzte Menge an Blut haben, fehlt dieses an anderer Stelle, etwa im Gehirn. Während der Verdauungsprozesse wird das menschliche Gehirn mit weniger Blut versorgt, was schließlich auch weniger Sauerstoff bedeutet und das macht müde.

Allerdings macht es einen Unterschied, ob man mittags etwa Leichtes wie einen Salat oder etwas Belastendes wie einen Braten mit Beilagen gegessen hat, denn schwer verdauliche Nahrung fordert das Verdauungssystem mehr, denn es muss mehr und länger arbeiten, sodass man die Müdigkeit stärker spürt.

Zwar kurbelt Bewegung den Verdauungsprozess an, doch dabei wird das Blut, das jetzt im Verdauungstrakt gebraucht wird, für die Muskeln abgezogen, sodass es ratsam ist, zuerst ein wenig zu rasten.



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