Rhythmus im Teambuilding

Es ist bekannt, dass man sich Texte in Form von Reimen wie etwa in Gedichten auf Grund der Rhythmisierung leichter einprägen kann. Das gilt auch für sprachliche Lerninhalte, bei denen Rhythmisierung nachweislich lern- und merkförderliche Wirkung zeigt. Dieser Effekt ist aber bidirektional, trifft also auch auf die lautmalerische Versprachlichung rhythmischer Lerninhalte zu. Offenbar korrelieren Rhythmus und Sprache stark miteinander.

Die Rhythmusforschung aus den Blickwinkeln der Disziplinen Evolutionsbiologie, Psychologie, Rhythmusforschung, Anthropologie, Neurowissenschaft und Kompetenzforschung zeigt auch, das rhythmischer Interventionen in Teambildungsprozessen Einfluss auf teamrelevante Sozialkompetenzen, Flow und Gruppenkohäsion besitzen. Die soziale Funktion von Rhythmus ist offenbar das Herstellen und Bestätigen von Gemeinschaft, denn seit tausenden von Jahren verwenden Menschen Trommeln, um zu besonderen Anlässen ein starkes Gemeinschaftsgefühl zu induzieren. Rhythmus schafft daher eine Art von Wir-Gefühl in Gruppen.



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