Wie ist der Zusammenhang zwischen Darm und Gehirn beim Lernen?

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Die Neurolinguistin Manuela Macedonia von der Johannes Kepler Universität Linz betont, dass das Mikrobiom im Darm eine Schlüsselrolle zwischen Ernährung und Gehirn spielt, d. h., je besser es dem Mikrobiom geht, umso besser ist es auch für das Gehirn. Konkret äußert sich das etwa bei der Produktion von Serotonin, also jenem Botenstoff, an dem es etwa Menschen mangelt, die an Depressionen leiden. Das Serotonin, das vom Gehirn synthetisiert wird, wird nämlich im Darm produziert, doch ein aus dem Gleichgewicht geratenes Mikrobiom kann die Produktion von Serotonin hemmen. Es empfiehlt sich daher, ballaststoffreiche, frische und vielfältige Nahrungsmittel zu sich zu nehmen, denn Fungizide oder Bakterizide in industriell verarbeiteten Lebensmitteln können dem Mikrobiom schaden.


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