Wie Gesichter und Namen verbinden?

Das Merken von Namen fällt vielen Menschen schwer, was nicht zuletzt daran liegt, dass das Äußere und speziell das Gesicht eines Menschen auch bei einem kurzem Aufeinandertreffen schon in Erinnerung bleibt, doch den Namen als mehr oder minder abstraktem Begriff kann das menschliche Gehirn nicht so leicht verarbeiten. Im Gehirn gibt es als Folge der evolutionären Entwicklung schließlich ein spezielles Areal, das dafür zuständig ist, Gesichter zu verarbeiten, während für Namen ein solcher Gehirnbereich nicht vorhanden ist. In der Evolution des Menschen war es offenbar wichtig, das Aussehen und die Gesichter der Mitglieder der eigenen Gruppe schnell zu identifizieren bzw. es gab die auch eine Notwendigkeit zur Differenzierung zwischen Menschen, da die Gruppengröße mit der Zeit unüberschaubar wurde. Namen sind erst später durch die Entwicklung der Sprache später hinzugekommen ist. Allerdings bleiben Namen schneller im Gedächtnis, wenn man einen emotionalen Bezug zu jemandem herstellen kann, oder wenn dieser Mensch eine große Bedeutung besitzt. Eine gewisse Rolle spielt vermutlich auch die Förderung im Kindesalter mit einem entsprechenden Training.

Siehe dazu im Detail Das Namensgedächtnis verbessern.



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